„Meine Freundin fragt immer öfter, warum ich mir das antue.“

Janosch, 27, Angestellter

Vor ein paar Monaten ist mein Traum in Erfüllung gegangen und ich habe in einem Online-Gaming-Start-up Fuß fassen können. In den Anfangsmonaten war ich voller Euphorie, sodass sich meine Arbeitszeit häufig auf über 50 Wochenstunden summierte. Ich bin immer öfter frustriert nach Hause gekommen. Mein Eindruck war, dass ich irgendwie Mädchen für alles bin – für die simplen Dinge, die einfach nur Arbeit machen und aber auch für komplexe Dinge, die sehr herausfordernd für mich sind. Und obwohl ich das alles eigentlich ziemlich gut machte, bekam ich dafür keine Anerkennung von meinen Chefs. Ich dachte häufiger über eine Kündigung nach. Meine Gedanken kreisten auch in der Freizeit oft über die Arbeit und all die Dinge, die mich dort ärgerten. Irgendwie konnte ich nicht viel Positives mehr an meiner Arbeit finden.